DSL-Provider und Kulanz — ein Unding!?!

Wer einen DSL-Anschluss nutzt, wird vom Provider mit langen Laufzeiten geknebelt.
Bei einem Umzug mit Providerwechsel kann es einem passieren, dass man noch ein ganzes Jahr an den alten Provider zahlen muss, obwohl man gar keine Leistung vom Provider in Anspruch nehmen kann.
Ich war Anfang des Jahres durch einen Umzug zum Wechsel gezwungen, da ich nicht riskieren wollte, wochenlang ohne Telefon und/oder DSL arbeiten zu müssen. Eine Anfrage nach einer kulanten Regelung wurde per Formbrief abgeschmettert. Nach nunmehr einem halben Jahr wollte ich noch einmal nachfragen ob inzwischen doch eine kulante Lösung möglich wäre. Ich bin seit vielen Jahren mit einem Managed Server, der immerhin gut 80,-€ /Monat kostet Kunde von x&x (Name leicht verschleiert). Der Hinweis, dass ein zufriedener Kunde, der gerne von der Kulanz des Providers berichten würde, doch auch eine Wert hat, hat mir leider auch nichts genutzt. Der Provider beharrt auf der langen Kündigungsfrist, auch wenn er gar keine Leistung mehr erbringen muss.

So kann ich hier also nur über meinen Ärger berichten und den Provider leider nicht lobend erwähnen. Wie sich die Sache bei einem anderen Provider verhalten hätte, weiß ich natürlich nicht.

Bis Ende des Jahres 2010 soll die Anzahl der DSL-Anschlüsse in Deutschland auf 23 Millionen ansteigen. Sicher ziehen viele Nutzer immer wieder mal um. Oft muss dabei der Provider gewechselt werden. Man kann man sich gut vorstellen, dass die Provider hierbei ganz gut absahnen können. Fairness und Moral scheinen in diesem Markt oder zumindest bei obigem Provider kein Thema zu sein.